Kreativer Tag der 3a und 3b

Die Geschichte Rattenbergs

Rattenberg ist die kleinste Stadt Österreichs. Im Jahre 1254 wurde Rattenberg zum ersten Mal erwähnt. Rattenberg wird so genannt, weil es früher einen bayrischen Vornamen gab ("Rattenberg" = Berg des Ratolt.) Die Stadt wechselte zu vielen Besitzern. 1292 wurde Rattenberg von Herzog Ludwig von Bayern an Herzog Albrecht von Österreich verpfändet, der dieses Pfand noch 1293 oder 1294 an Herzog Meinhard von Kärnten-Tirol weitergab. Dort verblieb die Stadt bis 1504, als sie von Kaiser Maximilian I in Folge des bayrisch-pfälzischen Erbfolgekrieges auf Dauer zu Tirol bzw. Österreich kam. Herzog Stefan III verlieh Rattenberg am 7. Jänner 1393 das Stadtrecht, was mit einer Reihe von wirtschaftlichen und politischen Privilegien verbunden war. Das 20. Jh. brachte mit der Entwicklung des Tourismus und mit der Entstehung der Glasindustrie wieder einen Aufschwung in wirtschaftlicher Hinsicht. (Mio, Tim, Johannes)

       

Eindrücke von der Stadt Rattenberg

Rattenberg, das kleinste Städtchen Österreichs, zwischen Inn und Schlossberg und hat ungefähr 400 Einwohner. In der mittelalterlichen Fußgängerzone sorgen die traditionellen Glasbetriebe für viel Abwechslung. Rattenberg hat eine wunderschöne Altstadt. Durch diese führt ein langer Weg hindurch, wo man vieles entdecken kann. Es gibt alte Brunnen, die wundervoll verziert sind und viele noch bunte und alte Häuser. Zu den Gebäuden gehören auch alte Fenster dazu, die manchmal schön bemalte Fensterbalken oder Gitter aus Metall haben. Nicht zu vergessen die dazugehörigen Türen! Diese haben meist Muster und sind sehr häufig aus Holz. Wenn man durch die gepflasterte Altstadt geht, sieht man auch wundervolle Nasenschilder, die an Gasthöfen und Geschäften hängen. (Ruza, Raffael, Yannik)

Wie wird Glas hergestellt?

Ab 1000 °C kann Glas verformt werden und ab etwa 1400°C beginnt es zu schmelzen. Glas ist vollständig wiederverwendbar. Es gibt verschieden Arten von Glas, die am häufigsten hergestellte ist "Kalknatronglas".
Glas besteht aus über 70% Sand, ungefähr 15% Natriumcarbonat und ca. 13% Pottasche. Dazu kommen auch noch Färbemittel.
Alles wird vermischt und geschmolzen. Verunreinigungen und Gase werden entfernt und die entstandene Masse wird abgekühlt. Das Glas kann nun beliebig geformt werden.
Um das Glas endgültig zu formen, gibt es verschiedene Methoden: Die beliebteste Methode ist die Glasbläserei. Glas kann aber auch gepresst oder gewalzt werden, bis es am Ende aus erstarrt. Anschließend wird es abgekühlt. (Justin, Sarah, Julienne, Kilian)

 

Wie wird Glas geblasen?

Das heiße Glas wird mit der Glasmacherpfeife (einem hohlen Stab aus Metall) aus dem Ofen genommen. Das 1600°C heiße Glas wird dann entweder mit einer Holzform oder Werkzeugen geformt. Die neusten Formen sind schon nicht mehr aus Birnenholz, sondern aus Graphit, aber die meisten Glasmacher nehmen noch die altmodischen Werkzeuge und Formen. Zur Vorbereitung wird die Kontaktoberfläche des Glases mit einem Gasbrenner oder einem heißen Glas verkohlt und dann genauso wie zwischen den Anwendungen ins Wasser getränkt. Durch das Verkohlen saugt sich dabei die entstandene Holzkohlenschicht mit Wasser voll. Gelangt nun das heiße Werkstück in Kontakt mit der Form, verdampft das Wasser. Nachdem es fertig geblasen ist, lässt man es abkühlen und dann gibt man es zur Weiterverarbeitung an jemand anderen ab. (Rosina, 
Christian, Balint, Kaan)

Das Höfemuseum

Das Museum Tiroler Bauernhöfe wurde im Jahre 1974 auf Initiative des Kramsacher Unternehmers Heinz A. E. Mantl gegründet.
37 historischen Gebäude gewähren eindrucksvolle Einblicke in die Tiroler Vergangenheit.
Mittlerweile wurden auf dem Areal des Museums 14 Bauernhöfe und 23 Nebengebäude (Kapellen, eine Dreschtenne, eine Alm, ein Rüsthaus usw.) aufgebaut. Im Höfemuseum lernt man viel darüber, wie die Menschen früher gelebt haben.
Bei der Führung "Vom Korn zum Brot" erfährt man, wie viel Arbeit nur für einen Laib Brot dahinter steckt.
Es gibt viele verschiedene Höfe zu sehen, doch fast alle haben gleich links neben dem Eingang die Stube. In beinahe jeder Stube ist ein Tisch, ein Holzofen und eine Bank, die durch den ganzen Raum geht, vorhanden. (Noah, Szabi, Lea)

 

Vom Korn zum Brot (Anna, Sandra, Philip)

Stufe 1:
Die besten Sorten für das Brotbacken sind Weizen, Roggen und Dinkel. Das richtige Säen des Saatgutes ist eine wichtige Voraussetzung für eine gute Ernte.
Stufe 2:
Geerntet wurde früher mit einer Sense oder, wie in unseren Bergtälern üblich, mit einer Sichel. Wenn das Getreide geschnitten wurde, band man es in großen Garben.
Stufe 3:
Danach wurde das Getreide mit einem Dreschflegel gedroschen, ausgeblasen und getrocknet.
Stufe 4:
Anschließend wurden die Körner in einer Mühle fein gemahlen und in großen Säcken gelagert.
Stufe 5:
Das fertige Mehl wurde zu einem Bäcker gebracht, der es zu fertigem Brot verarbeitete.
 
 
Fotoquelle: 
Hirzinger Josef
Schuljahr: