Auf zur Zittauer Hütte!

Auf zur Zittauer Hütte!

Vom 21.9. bis zum 23.9. waren 51 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrpersonen auf der Zittauer Hütte in den Hohen Tauern. Beim Alpengasthof Finkau holten uns die Nationalpark-Ranger Hannes und Stefan ab. Von dort wanderten wir ca. 2 Stunden mit unserem schweren Gepäck ins Wildgerlostal. Beim Anstieg zur Zittauer Hütte machten wir eine kurze Rast, ließen unseren schweren Rucksack mit der Materialseilbahn nach oben bringen und stiegen mit dem kleinen, leichten Marschrucksack den steilen, felsigen Weg entlang des Wasserfalls nach oben. In der Zittauer Hütte bekamen wir unsere Zimmer zugeteilt (2- und 5-Bett-Zimmer). Das Essen schmeckte uns allen sehr gut – manche hatte großen Hunger und verdrückten ziemlich viele Schnitzel. Nach dem Essen spielten wir verschiedene Brettspiele oder Karten. Um 9.00 gingen wir in die Zimmer, eine Stunde später war Hüttenruhe.

Morgens gab es um 8.00 Uhr Frühstück. Tagesprogramm am Donnerstag war Rosskopf, Klettern und Mineraliensuche. Am Abschlusstag stiegen wir zuerst noch zum Gletscher hoch, dann machten wir uns auf den langen Rückweg nach Finkau. Von dort ging es mit dem Bus nach Hause. Müde und erschöpft wurden wir von unseren Eltern abgeholt. Das Wochenende brauchten wir dringend zur Erholung!
Schenk Sarah, Seidel Marek, Brebenel Adrian, Gruber Sabrina

 

Auf den Rosskopf

Donnerstagmorgens bestiegen wir den Rosskopf. Um 9.00 Uhr verließen wir die Hütte. Alle Schülerinnen und Schüler folgten dem Ranger den steinigen Weg hinauf auf ca. 2.900 m Höhe. Der Aufstieg war beschwerlich, weil große Felsblöcke, Schnee und Eis auf dem Weg lagen. Immer wieder rutschten Schüler auf Steinen, die mit Reif bedeckt waren, aus oder brachen in Löcher zwischen schneebedeckten Felsen ein. Kurz vor dem Ziel versank eine Schülerin sogar bis zur Hüfte in so einer Spalte. Gott sei Dank verletzte sie sich nur leicht. Alle Schülerinnen und Schüler erreichten das Gipfelkreuz am Rosskopf und konnten dort ein herrliches Bergpanorama (Großvenediger, Dreiherrenspitze, …) genießen. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es den steilen Weg wieder hinab. Die Frittatensuppe in der Hütte schmeckte nach dieser Tour köstlich!
Hager Sina, Hetzenauer Emma, Hörfarter Johanna, Aigner Amelie, Filzer Elisa

 

Mineraliensuche

Vor der Hütte wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt: Mineraliensucher und Kletterer.

Wir Mineraliensucher gingen mit Ranger Hannes zu einem Geröllfeld. Mit Spitzhammer und Meißel wollten wir Bergkristalle suchen und herausschlagen. Jeder glaubte, er würde einen tollen Bergkristall finden und mit nach Hause nehmen. Einige suchten im Geröllfeld am Ufer des Sees, die anderen weiter oben in den Bergen. Ranger Hannes begleitete die Gruppe hoch oben im Felsen. Dort suchten wir nach Quarzadern, schlugen sie auf, aber leider entdeckten wir keinen Bergkristall - nur viele Quarze und Rauchquarze. Am Ende hatten wir die Hosentaschen voller Quarze und anderer glänzender Steine, aber leider keine Bergkristalle. Auf der Terrasse der Zittauer Hütte besprachen wir zum Schluss die Gesteinsarten und testeten sie mit Salzsäure auf Kalk.
Florian Greiderer, Andreas Kronbichler, Felix Sappl, Lukas Hetzenauer

 

Klettern im Felsen

Mit der Klettergruppe gingen wir einen sehr beschwerlichen und anstrengenden Weg zum Felsen hinauf. Unser Ranger Stefan wartete mit der Ausrüstung (Klettergurt und Helm) auf uns. Man konnte sich zwischen zwei Klettersteigen entscheiden: Es gab einen leichteren Steig, der war etwas kürzer und man hatte mehr Griffe. Der zweite Steig war etwas länger und man hatte weniger Griffe. Jedoch waren beide Klettersteige sogar für Anfänger möglich, da es keine Überhänge gab. Trotzdem war es sehr steil. Für unsere Sicherheit sorgten unser Ranger Stefan und unser Lehrer Herr Hofer.
Jana Huber, Christopher Ortner

 

Gletscherwanderung

Am Freitag, unserem Abschlusstag, stiegen wir von der Zittauer Hütte zum Gletscherrand hoch. Der Anstieg verlief am Anfang über einen markierten Weg, ging dann aber in hochalpines Gelände über. Dort waren keine Markierungen mehr angebracht und es ging querfeldein über eine Steinmoräne. Jeder war vorsichtig, musste auf sich und auf seine Mitschüler aufpassen, seinen eigenen Weg suchen oder dem Ranger genau folgen. An einer guten Aussichtsposition warteten wir zusammen und bekamen anschließend von Ranger Hannes und Stefan Informationen über den Gletscher, den Gletscherbruch, die vielen gefährlichen Gletscherspalten und seine Seiten- und Endmoränen. Interessant war, dass wir vor 30 Jahren genau am Gletscherrand gestanden wären – durch die Gletscherschmelze war er jetzt jedoch sehr weit entfernt.
Kleinlercher Lukas, Lechthaler Julian, Loferer Mathias, Mairinger Alexander

 

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Schuljahr: